Modernes Badezimmer nach Komplettsanierung mit Waschtisch, bodengleicher Dusche und LED-Beleuchtung — Badsanierung Kosten Ratgeber von EVENT Bau Mülheim an der Ruhr
Ratgeber · Kosten & Planung Stand: 21. Februar 2026

Was kostet eine Badsanierung?
— Preise, Faktoren & Spartipps 2026.

Von 8.000 Euro für ein kleines Bad bis 25.000 Euro für eine Komplettsanierung mit Großformat-Fliesen. Hier erfahren Sie, welche Faktoren den Preis bestimmen — und wie Sie mit einem Festpreisangebot auf der sicheren Seite sind.

Eine Badsanierung kostet 2026 in Deutschland zwischen 8.000 und 25.000 Euro — je nach Badgröße, Materialwahl und Zustand der vorhandenen Leitungen. Für ein kleines Bad (4–6 qm) zahlen Sie 8.000–15.000 Euro, für ein mittleres Bad (6–10 qm) 12.000–20.000 Euro. Die Dauer liegt bei zwei bis vier Wochen. Ein Generalunternehmer koordiniert alle Gewerke und bietet Festpreisgarantie.

Sie planen eine Badsanierung und wollen wissen, was auf Sie zukommt? Verständlich. Die Preisspannen im Internet sind riesig und oft wenig hilfreich. In diesem Ratgeber geben wir Ihnen ehrliche Zahlen aus unserer täglichen Arbeit als Generalunternehmen in Mülheim an der Ruhr — keine Fantasiepreise, sondern das, was wir tatsächlich bei unseren Kunden abrechnen.

Was kostet eine Badsanierung 2026?

Die kurze Antwort: Ein kleines Bad kostet zwischen 8.000 und 15.000 Euro, ein mittleres Bad zwischen 12.000 und 20.000 Euro, und bei einem großen Bad mit gehobener Ausstattung landen Sie schnell bei 18.000 bis 30.000 Euro.

Zum Vergleich: Laut aktuellem Branchendurchschnitt verlangen viele Betriebe für ein mittleres Bad 20.000 Euro oder mehr — ohne Festpreisgarantie. Bei uns starten vergleichbare Projekte ab 12.000 Euro, inklusive verbindlichem Festpreis. Natürlich gibt es Ausreißer nach oben und unten. Wer IKEA-Möbel einbaut und Standard-Fliesen nimmt, kommt günstiger weg. Wer eine freistehende Badewanne von Duravit und Großformat-Fliesen von Marazzi will, zahlt entsprechend mehr.

Entscheidend ist: Die Kosten hängen nicht nur von der Badgröße ab. Viel wichtiger sind der Zustand der vorhandenen Leitungen, die gewählten Materialien und ob Sie im Alt- oder Neubau sanieren. Dazu gleich mehr.

Leistung
Kosten (ca.)
Kleines Bad (4–6 qm)
8.000–15.000 €
Mittleres Bad (6–10 qm)
12.000–20.000 €
Großes Bad (ab 10 qm)
18.000–30.000 €
Fliesen (Material + Verlegung)
40–120 €/qm
Bodengleiche Dusche (komplett)
3.000–6.000 €
Sanitärobjekte (WC, Waschtisch, Dusche, Armaturen)
2.000–8.000 €
Spartipp

Wenn die vorhandenen Wasser- und Abwasseranschlüsse an der richtigen Stelle sitzen, können Sie 1.500 bis 3.000 Euro sparen. Neue Leitungen legen und Wände aufstemmen kostet Zeit und Geld. Überlegen Sie deshalb gut, ob das WC wirklich die Seite wechseln muss.

Welche Faktoren bestimmen den Preis?

Wenn Kunden uns fragen, warum die Preisspanne so groß ist, erklären wir es immer an drei Faktoren: Größe, Material und Bestand.

Die Größe ist offensichtlich — mehr Quadratmeter bedeuten mehr Fliesen, mehr Abdichtung, mehr Arbeitszeit. Aber die Größe allein macht nicht den größten Unterschied.

Das Material ist der eigentliche Preistreiber. Ein Wand-WC von einer Standardmarke kostet 200 bis 400 Euro. Ein Dusch-WC von Geberit AquaClean kostet 2.000 Euro aufwärts. Standard-Fliesen im Format 30x60 cm liegen bei 25 bis 40 Euro pro Quadratmeter. Großformat-Fliesen (60x120 cm oder 120x120 cm) kosten 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter — und die Verlegung ist aufwändiger, weil sie schwerer sind und ein Saugnapfheber benötigt wird.

Der Bestand entscheidet über die versteckten Kosten. In einem Neubau oder einer sanierten Wohnung sind die Leitungen in der Regel in Ordnung. In einem Altbau von 1965 sieht das anders aus. Verrostete Wasserleitungen, marode Abflüsse, fehlende Abdichtung — das alles muss erneuert werden, bevor die erste Fliese an die Wand kommt.

Material: Der größte Hebel

Wir sagen unseren Kunden immer: Beim Material können Sie am meisten steuern. Nicht an der Qualität — sondern an der Preisklasse. Es gibt hervorragende Fliesen für 35 Euro pro Quadratmeter und es gibt ebenso gute für 90 Euro. Der Unterschied liegt im Design, im Format und in der Marke.

Bei den Armaturen gilt dasselbe. Hansgrohe und Grohe liefern solide Qualität im mittleren Preissegment. Wer Dornbracht oder Axor will, zahlt das Dreifache — bekommt aber auch außergewöhnliches Design. Wir beraten Sie ehrlich, welche Preisklasse zu Ihrem Budget und Ihren Ansprüchen passt. Es muss nicht immer das Teuerste sein.

Altbau vs. Neubau

Bei Altbauten rechnen wir grundsätzlich mit 15 bis 25 Prozent Mehrkosten gegenüber einem Neubau. Warum? Weil fast immer Überraschungen auftauchen, sobald die alten Fliesen runter sind. Schimmel hinter der Vorwand. Durchgerostete Leitungen. Fehlender Estrich. In manchen Häusern hier in Mülheim — gerade Baujahr 1950 bis 1975 — wurden Bäder nie fachgerecht abgedichtet. Das muss dann alles nachgeholt werden.

Deshalb gibt es bei uns immer eine gründliche Vorab-Besichtigung. Wir schauen uns an, was hinter den Fliesen steckt, soweit das möglich ist. Und wir kalkulieren einen realistischen Puffer ein. Lieber ehrlich kalkuliert als hinterher böse Überraschungen.

Was umfasst eine komplette Badsanierung?

Wenn wir von einer Komplettsanierung sprechen, meinen wir wirklich alles: Demontage der alten Einbauten — Fliesen, Sanitärobjekte, Wannen, alte Rohre. Dann die Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen, wo nötig. Fachgerechte Abdichtung nach DIN 18534. Estricharbeiten, falls der Boden das erfordert.

Danach kommt der schöne Teil: Fliesenverlegung an Boden und Wänden, Montage der neuen Sanitärobjekte — WC, Waschtisch, Dusche oder Wanne, Armaturen. Dazu der Trockenbau für Vorwandinstallationen und Nischen. Am Ende Malerarbeiten an der Decke und Endreinigung.

Optional dazu: Fußbodenheizung, ein Handtuchheizkörper, LED-Beleuchtungskonzept, Nischen für Shampoo und Duschgel, ein Spiegelschrank mit integrierter Beleuchtung. Das alles besprechen wir im Erstgespräch — damit Sie wissen, was möglich ist und was es kostet.

Gut zu wissen

Für barrierefreie Badumbauten gibt es das KfW-Programm 455-B mit Zuschüssen von bis zu 6.250 Euro. Voraussetzung: stufenloser Duschzugang, rutschhemmende Fliesen (Bewertungsgruppe R10 oder höher) und ausreichend Bewegungsfläche. Wir kennen die Anforderungen und helfen Ihnen bei der Antragstellung.

Warum ein Generalunternehmer oft günstiger ist

Viele denken, ein Generalunternehmer sei teurer als die Einzelvergabe an verschiedene Handwerker. In der Theorie stimmt das manchmal — auf dem Papier. In der Praxis sieht es anders aus.

Bei einer Badsanierung arbeiten mindestens vier bis fünf Gewerke zusammen: Sanitärinstallateur, Fliesenleger, Elektriker, Maler und oft noch ein Trockenbauer. Wenn Sie jeden einzeln beauftragen, müssen Sie selbst koordinieren. Und wenn der Sanitärinstallateur zwei Tage später kommt als geplant, steht der Fliesenleger vor verschlossener Tür — und schickt Ihnen trotzdem eine Rechnung für den Anfahrtsweg.

Bei uns ist das anders. Wir steuern alle Gewerke. Der Inhaber betreut Ihr Projekt persönlich. Es gibt einen Ansprechpartner, einen Festpreis und einen verbindlichen Zeitplan. Wenn intern mal etwas schief läuft, ist das unser Problem — nicht Ihres.

Unsere Erfahrung: Kunden, die vorher Einzelangebote eingeholt haben, landen am Ende bei einem ähnlichen Preis wie bei uns — aber mit deutlich mehr Stress. Bei uns wissen Sie vorher, was es kostet. Und das ist es, was am Ende zählt.

Wir sanieren 30 bis 40 Bäder im Jahr. Was wir dabei sehen: Die Trends haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert.

Bodengleiche Duschen sind mittlerweile Standard. Die klassische Duschwanne mit hohem Rand sehen wir bei Neuplanungen praktisch nicht mehr. Eine bodengleiche Dusche sieht besser aus, ist leichter zu reinigen und funktioniert auch noch, wenn man mal nicht mehr so gut zu Fuß ist. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu bodengleichen Duschen.

Großformat-Fliesen (60x120 cm oder sogar 120x120 cm) haben die klassische 30x60-Fliese abgelöst. Weniger Fugen, ruhigeres Bild, edlere Optik. Allerdings ist die Verlegung aufwändiger — dafür braucht man Erfahrung und das richtige Werkzeug.

Schwarze Armaturen und matte Oberflächen sind gerade sehr beliebt. Schwarz-matt, Gunmetal, Brushed Nickel — das sieht modern aus und ist erfahrungsgemäß langlebig. Klassisches Chrom ist aber keineswegs out — es kommt auf den Gesamtlook an.

Holzoptik-Fliesen im Bad sind weiter im Kommen. Sie bringen Wärme ins Bad, ohne die Nachteile von echtem Holz (Feuchtigkeit, Pflege). Gerade in Kombination mit Großformat-Fliesen an der Wand und Holzoptik am Boden entstehen richtig schöne Bäder.

LED-Lichtkonzepte mit indirekter Beleuchtung — hinter dem Spiegel, unter der Badewanne, in Nischen — sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Das kostet nicht die Welt (300 bis 800 Euro für LED-Streifen mit Trafo), macht aber einen großen Unterschied.

Wie lange dauert eine Badsanierung?

In der Regel dauert eine komplette Badsanierung zwei bis vier Wochen. Bei einem kleinen Bad ohne besondere Komplikationen schaffen wir es in zwei Wochen. Bei einem großen Bad mit Fußbodenheizung und aufwändiger Fliesenverlegung können es vier Wochen werden.

Der Vorteil als Generalunternehmer: Wir koordinieren die Gewerke so, dass keine Wartezeiten entstehen. Der Sanitär macht die Rohinstallation, am nächsten Tag kommt die Abdichtung, danach der Estrich, dann die Fliesen. Ein Gewerk greift ins andere. Bei Einzelvergabe zieht sich das gerne mal auf sechs bis acht Wochen — weil der nächste Handwerker erst in zwei Wochen Zeit hat.

Häufige Fragen

Ihre Fragen — unsere Antworten.

Was kostet eine Badsanierung in Mülheim an der Ruhr?

Eine komplette Badsanierung kostet je nach Größe und Ausstattung zwischen 8.000 und 25.000 €. Ein kleines Bad (4–6 qm) liegt bei 8.000–15.000 €, ein mittleres Bad (6–10 qm) bei 12.000–20.000 €. Im kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie eine realistische Einschätzung und anschließend ein verbindliches Festpreisangebot.

Wie lange dauert eine Badsanierung?

In der Regel dauert eine komplette Badsanierung 2–4 Wochen. Da wir als Generalunternehmen alle Gewerke selbst koordinieren — Sanitär, Fliesen, Trockenbau, Malerarbeiten — entstehen keine Wartezeiten zwischen den einzelnen Handwerkern.

Kann ich mein Bad während der Sanierung nutzen?

Nein, während der Sanierung ist das Bad nicht nutzbar. Wir empfehlen, vorab eine Übergangslösung zu planen. Bei größeren Wohnungen oder Häusern kann oft ein zweites Bad genutzt werden. Wir besprechen das im Erstgespräch und planen die Bauzeit so kurz wie möglich.

Machen Sie auch barrierefreie Bäder?

Ja, barrierefreie Badumbauten gehören zu unseren häufigsten Aufträgen. Bodengleiche Dusche, rutschhemmende Fliesen (R10+), Haltegriffe und stufenloser Zugang — wir setzen alles nach DIN 18040 um. Für barrierefreie Umbauten können Sie außerdem KfW-Förderung (Programm 455-B) beantragen.

Gibt es eine Festpreisgarantie?

Ja. Nach der Besichtigung erhalten Sie ein detailliertes Festpreisangebot mit allen Positionen: Demontage, Sanitär, Fliesen, Malerarbeiten, Entsorgung. Keine Nachforderungen, keine Überraschungen. Was wir vereinbaren, gilt.

Welche Fliesen eignen sich für das Bad?

Für Bäder empfehlen wir Feinsteinzeug-Fliesen — sie sind wasserbeständig, pflegeleicht und in vielen Designs erhältlich. Großformat-Fliesen (60x120 oder 120x120 cm) sind besonders beliebt, da sie weniger Fugen haben und das Bad größer wirken lassen. Im Duschbereich achten wir auf rutschhemmende Oberflächen.

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